
Wie wir unsere Hunde füttern......
Die Fütterung vom treuen Begleiter des Menschen ist ein Thema, wo es viele Meinungen gibt, sich die Geister streiten .............
Wir waren jahrelang bei der "Trockenfutter-Fraktion" und eigentlich sehr zufrieden. Unseren A-, B- und C-Wurf hatten wir ebenfalls mit dem Trockenfutter, welches wir über viele Jahre gefüttert hatten, aufgezogen und auch hier konnten wir uns nicht beschweren - alles war gut -!
ABER......, im Januar 2010 stellten wir unsere Hunde auf B.A.R.F. (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) um.
Natürlich haben auch wir uns vorher informieren müssen. Nachdem Bücher gelesen waren, dass Internet durchforstet, Erfahrungen von anderen Züchtern eingeholt usw.,
stand für uns der Entschluss fest, unsere Hunde sollten artgerecht und gesund
ernährt werden.
Die Umstellung erfolgte von heute auf morgen und dies war sehr unkompliziert!
Für unsere Hunde war diese Fütterung am Anfang fast wie ein "Abenteuer". Sie waren es ja doch irgendwo nicht mehr so gewöhnt, ausser es gab Knabbereien, dass sie das Fressen richtig kauen mussten. Auf einmal gab es da Knochen, wo man richtig etwas zu tun hatte, damit man satt wird. Mit der Zeit veränderte sich das Fressverhalten unserer Hunde. Sie schlangen das Futter nicht mehr nur hastig runter, sondern ließen sich direkt Zeit beim Fressen. Wenn sie denn reden könnten würden sie bestimmt jeden Tag sagen: "DANKE, war richtig lecker".
Im Januar 2011 hatten wir unseren D-Wurf, von unserer Haley, bekommen. Ich war mir
in diesem Moment sicher, die Kleinen werden aber mit Trockenfutter aufgezogen.
Man kann ja nicht voraussetzen das alle Welpenkäufer die Rohfütterung mögen und so füttern wollen. Die ersten acht Wochen war ja alles relativ in Ordnung, wie sonst auch. ABER, irgendwie konnte und wollte ich nicht mehr mit anschauen wie unsere Welpen nach der Fütterung voll geprallte Bäuchlein hatten, große Hau..... hinterließen usw..
Also auch hier wieder Infos eingeholt, gelesen und umgestellt. Langsam führten wir die Welpen an das neue Futter heran. Bei den Knochenmahlzeiten wurden sie am Anfang jeder einzeln gefüttert, damit sicher gestellt war, dass auch jeder das Gleiche bekommt und in Ruhe fressen konnte. Auch hier waren bei der gesamten Umstellung keine Probleme. Wir hatten den Eindruck das die Welpen zufriedener waren und gleichmäßiger wuchsen. Man sagt ja das dass Fell das Spiegelbild vom Hund ist. Gerade unsere schwarzen Labs "glänzen" selbst in der Nacht.
Der "Speiseplan" unserer Hunde ist auf alle Fälle sehr abwechslungsreich und manchmal denke ich sogar, sie leben fast ein wenig gesünder als wir. Sie bekommen frische Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch und Fisch. Auf alle Fällte schmeckt es ihnen sehr gut und sie vertragen diese Fütterung sehr gut.
Für uns steht es jedenfalls fest, diese Form der Fütterung ist eine artgerechte und gesunde Fütterung für den Hund bzw. für unsere Hunde.
